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Kohl, Kohl und nochmal Kohl

Enjoy Tai Chi - Innere Ruhe und äußere Gelassenheit!
Veröffentlicht von Birgit Siemssen in Gesunde Ernährung · 2 Dezember 2019
Zum BEispiel: Spitzkohl
Spitzkohl - der König der Kohlsorten
 
Spitzkohl ist zwar verwandt mit dem Weißkohl, doch sein zarter, leicht süßlicher Geschmack verleiht vielen Rezepten eine ganz besondere Note – und super gesund ist er auch noch!

Alles über Spitzkohl...
  
• *...unterstützt das Immunsystem:* Für die Abwehrkräfte tun nicht nur die Ballaststoffe im Spitzkohl ein gutes Werk; auch der hohe Gehalt an Vitamin C (etwa 47 Milligramm pro 100 Gramm) hilft kräftig mit.

• Bereits 200 Gramm Spitzkohl liefern fast den gesamten durchschnittlichen Tagesbedarf an Vitamin C.

• *...beugt Erkältung vor:* Eine weitere effiziente Stärkung fürs Immunsystem steckt besonders reichlich im Spitzkohl: Rund 224 Mikrogramm Zink je 100 Gramm machen das Gemüse zu einer wirksamen Abwehrwaffe, wenn sich eine Erkältung anbahnt.

• *...hält die Verdauung fit: *Die Ballaststoffe in Spitzkohl bringen den Darm auf sanfte Weise in Schwung und sorgen für eine gut funktionierende Verdauung.

• *...kann beim Abnehmen helfen:* Mit Spitzkohl können Figurbewusste kaum etwas falsch machen: Diese zarte Weißkohl-Variante füllt den Magen und punktet mit wichtigen Nährstoffen bei nur wenig Kalorien.
Außerdem enthält er reichlich Ballaststoffe. Perfekt also für alle, die abnehmen möchten!

• *...enthält wertvolle Pflanzenstoffe:* In Spitzkohl trifft sich eine geballte Ladung sekundärer Pflanzenstoffe wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole. Sie alle sorgen dafür, dass freie Radikale unsere Körperzellen weniger leicht schädigen können, und beugen vorzeitigen Alterungsprozessen vor.

• *...schützt Magen und Darm:* Spitzkohl kann aber noch mehr für unsere Verdauungsorgane tun: Er enthält den Eiweißbaustein Methylmethionin, der Studien zufolge Magen- und Darm- geschwüren vorbeugen kann.

• *...ist gut bekömmlich:* Anders als Weiß- oder auch Rotkohl hat der Spitzkohl eine feine, fast zarte Struktur. Das macht ihn relativ leicht verdaulich.

 

 
Saison
Spitzkohl gibt es beinahe das ganze Jahr über. Im Frühjahr und Frühsommer sind die Köpfe kleiner und die Blätter zarter als im Herbst und Winter. Von Mai bis Dezember kommt Spitzkohl aus heimischer Ernte
und ab April ist dann der besonders zarte frühe Spitzkohl aus Frankreich auf dem Markt.

Geschmack
Aus gutem Grund nennt man den Spitzkohl auch /Butterkohl, /denn sein Kohlaroma gibt sich dezent und fein. Er schmeckt ein bisschen nach Wirsing, ein bisschen nach Blumenkohl und ganz leicht nussig.
  
Zubereitungstipps für Spitzkohl
Der Spitzenreiter der Kohlfamilie taugt für 1001 Zubereitungsarten. Langes Schmoren oder Kochen mag Spitzkohl gar nicht, denn dadurch verliert er seinen Biss. Es genügt, die Blätter in Streifen zu schneiden
und mit etwas Gemüsebrühe und wenig Butter 5-8 Minuten zu dünsten. Dank seiner feinen Konsistenz eignet sich Spitzkohl wunderbar für Salate und Rohkostgerichte. Der ganz junge, zarte Spitzkohl macht
sich auch hervorragend, wenn man ihn der Länge nach viertelt und dann´brät oder dünstet, wie in meinem Rezept für gebratenen Spitzkohl das feine Gemüse eine ebenso unkomplizierte wie raffinierte Beilage zu
gebratenem Geflügel oder Fleisch.
 
Seine zarten, aber großen Blätter bieten sich für leckere Füllungen mit Hackfleisch, Fisch oder Gemüse an. Generell passt der Kohl sehr gut zu Rezepten mit Fleisch, aber auch für leichte Hausmannskost wie
 
Mein Rezept: schnell, leicht und sehr lecker
Einfach den Spitzkohl in Streifen schneiden. Frühlingslauch, zerdrückten Knobi und Ingwer in der Pfanne  oder im Wok glasig dünsten mit etwas Öl (Oliven- oder Kokosöl) dann den Spitzkohl bei hoher Hitze dazu geben und ein paar Mal wenden. Für den Geschmack ein paar Spritzer Balsamico Essig dazu.
Achtung: Nicht anbrennen lassen, dann vorher etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzugeben.
In 3-5 Minuten ist alles fertig. Auf Wunsch mit Pfeffer und Salz würzen. Ich gebe immer noch ein wenig Kurkuma und Kreuzkümmel hinzu; wer mag nimmt noch ein bisschen Sojasauce (oder Ketjap Manis) dazu. Hmmm....lecker! Dazu passt z.B. Reis (und /oder Geflügel) .

 
Wieso sollte man Spitzkohl nicht aufwärmen?
Im Gegensatz zu anderen Gerichten sollte Spitzkohl nicht noch einmal aufgewärmt werden, da sonst sein Aroma verloren geht. Auch bei Spinat oder Rote Bete ist Vorsicht geboten: Beim erneuten Erhitzen können
krebserregende Stoffe in dem Gemüse gebildet werden. Also wie immer: Frisch zubereiten!!!


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Birgit Siemssen ist Ausbilderin und Lehrerin für Tai Chi Chuan. Eingetragen bei der Bundesvereinigung für Taijiquan und Qigong Deutschland e.V.
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