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Linsen statt Schnitzel

Enjoy Tai Chi - Innere Ruhe und äußere Gelassenheit!
Veröffentlicht von Birgit Siemssen in Gesunde Ernährung · 21 Februar 2020
Linsen...                             Mein favorit sind "Rote Linsen"
 
  • ...sind pure Protein-Pakete: Wer fit sein und sich  eiweißreich ernähren will, kann auf Fisch und Fleisch verzichten! Mit über 23 g Eiweiß pro 100 g liefern Linsen sogar mehr  Proteine als viele Lebensmittel tierischer Herkunft. Speziell Vegetarier  und Veganer sollten darum Linsen öfter zubereiten.
  • ...stärken Nerven und Gehirn: Mit durchschnittlich 130  mg Magnesium sind Linsen echte Nervennahrung: Magnesium  braucht der Körper für viele Stoffwechsel-Prozesse und ganz besonders  für ein gesundes Nervensystem. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung  empfiehlt, täglich 300-400 mg Magnesium über die Nahrung aufzunehmen –  schon 100 g Linsen decken also fast die Hälfte des Tagesbedarfs.
  • ...bringen jede Menge Ballaststoffe: Schon eine Portion  von 100 g Linsen liefert mehr als den halben Tagesbedarf an  Ballaststoffen. Das macht sie zur perfekten Kost für alle, die gern  lange satt sein und außerdem ihrer Verdauung etwas Gutes tun möchten.  Die Ballaststoffe helfen dem Körper außerdem dabei, schädliches  Cholesterin abzubauen.
  • ...machen stark und fit: Beim Eisengehalt sind Linsen  kaum zu schlagen: Mit 8 mg pro 100 Gramm übertreffen sie locker jedes  Schnitzel oder Steak. Damit der Körper das pflanzliche Eisen  aus den Linsen  gut verwerten kann, sollte man zum Linsengericht einen Vitamin-C-haltigen Fruchtsaft genießen, wie z.B. ein Glas frisch gepressten Orangensaft zu Linsen  trinken!
  • ...halten schlank: Der erste Blick auf die Kalorien von  Linsen täuscht ein bisschen. Denn die Angabe bezieht sich auf rohe  Linsen, nicht auf gekochte - und da Linsen beim Garen auf gut die  doppelte Menge aufquellen, braucht man tatsächlich relativ wenig davon.  Als Faustregel gilt: ca. 50 g pro Portion bei gemischten Gerichten;  100-125 g pro Portion bei reinen Linsengerichten rechnen.
  • ...brauchen viel Flüssigkeit: Damit die üppig  vorhandenen Ballaststoffe in Linsen optimal auf das Sättigungsgefühl und  die Verdauung wirken können, müssen sie gut aufquellen können. Viel  Trinken ist darum besonders wichtig!
  • ...verträgt nicht jeder gut: Linsen sind relativ schwer  verdaulich und können unangenehme Blähungen verursachen. Wer grüne,  braune, schwarze und generell ungeschälte Linsen weniger gut verträgt,  kann aber statt dessen geschälte rote und gelbe Linsen essen - sie sind  wesentlich bekömmlicher.

Das solltest Du über Linsen wissen
 
Lange galten Linsen als Arme-Leute-Essen, wie schon ihr Zweitname  „Kaviar des armen Mannes“ veranschaulicht. Er sagt allerdings auch etwas  über die kulinarische Qualität von Linsen! Ausgerechnet im  Feinschmeckerland Frankreich zählen Linsen durchaus zu den Highlights  der feinen Küche, nach denen Gourmets sich die Finger lecken. Auch in  Indien, Mexiko, im arabischen Raum und in den Ländern rund ums  Mittelmeer schätzt man die kleinen Hülsenfrüchte sehr und bereitet sie  überall ein bisschen anders zu: Die Inder bereiten daraus pikantes  Curry, Püree (Dhal), Linsensuppe und Brotaufstrich zu; im Orient rollt  man würzige, frittierte Bällchen aus gekochten Linsen; in Mexiko  entstehen aus Linsen scharfe Chilis und im Mittelmeerraum wandern die  kleinen Köstlichkeiten unter anderem in Linsensalat, Pastasaucen oder  pürierte Suppen. Hierzulande kommen Linsen vor allem seit Beginn des  Vollwert-Trends wieder zu neuen Ehren und längst sogar bei Sterneköchen  wieder auf den Tisch.

 
Sorten
 
Bio- und Naturkostläden haben der Linse wieder zu Beliebtheit als  leckeres Lebensmittel verholfen, das man dort in vielen Formen und  Farben findet. Alle Linsensorten kann allerdings kaum jemand anbieten –  allein in Indien kennt man über 50 verschiedene Sorten! Bei uns ist die  Auswahl damit verglichen bescheiden, aber dennoch viel größer als noch  vor etwa zehn Jahren. Inzwischen werden Linsen sogar wieder bei uns  angebaut und als besondere Spezialität gepflegt, zum Beispiel von  Landwirten auf der schwäbischen Alb. Die meisten in Deutschland  verkauften Linsen stammen
allerdings aus den Hauptanbaugebieten  Spanien, Russland, Chile, Argentinien, USA, Kanada und Vorderasien. Die  üblichste Sorte sind Tellerlinsen, die in Eintöpfen landet, doch auch  Belugalinsen sind hierzulande beliebt.

 
 
Braune & grüne Linsen: Linsen mit Spätzle und  Saitenwürstle, süß-saure Linsen mit Reis oder Quinoa oder Linsentopf –  solche und andere Klassiker der herzhaften Hausmannskost sind ihr  Haupteinsatzgebiet. Haben sie einen Durchmesser von 3-4 mm, heißen sie  Tellerlinsen. Braune und grüne Linsen sind mit ihrer mehligen Konsistenz  optimal für Eintöpfe und Suppen, die sie beim Kochen auch ganz nebenbei  leicht binden und sämig machen.

 
Berglinsen: Diese rotbraune Linsensorte ist  mild-aromatisch und von fester Konsistenz. Sie eignet sich ideal für  kräftige Eintöpfe, Aufläufe und vegetarisch-vegane Bratlinge, aber auch  für Delikatessen wie eine geschmorte Wachtel auf Linsen.

 
Champagner-Linsen: Sie kommen ursprünglich aus der  französischen Champagne und sind besonders klein und fein. Perfekt für  Linsensalat, Risotto oder als Beilage zu Wild und Geflügel!
 
Puy-Linsen: Auch diese Sorte mit dunkelgrüner,  schwarz bis blau gefleckter Schale kommt aus Frankreich. In der Provinz  Auvergne nimmt man die kleinen und  sehr aromatischen besonders gern für  Salate oder Suppen.

  
Beluga-Linsen: Warum sie so heißen, sieht man  sofort: Mit ihrer winzigen Form und der schwarz glänzenden Schale sehen  sie echtem Kaviar sehr ähnlich. Mit ihrem milden und dabei leicht  nussigen Aroma passen sie perfekt zu feinen Salaten, Vorspeisen, Suppen  oder einfach als essbare Deko auf Gemüsegerichten.

 
Gelbe & rote Linsen: Ohne die beiden bunten  Sorten wären viele Gerichte in Indien und im gesamten Orient undenkbar –  sie gehören dort zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Rote und  gelbe Linsen haben einen großen Vorteil für eilige Genießer: Sie sind  bereits geschält. Langes Einweichen und Kochen entfällt darum, weshalb  sie sich bestens für schnelle Suppen, Pürees, Cremesuppen, vegetarische  Gerichte, Beilagen oder auch Salate eignen.


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Birgit Siemssen ist Ausbilderin und Lehrerin für Tai Chi Chuan. Eingetragen bei der Bundesvereinigung für Taijiquan und Qigong Deutschland e.V.
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